2008-01-25 -  Zentraler Eisenbahn-Busbahnhof in Bad Lobenstein

Über den Stand der Dinge – insbesondere zu laufenden Planungsproblemen der Bahn AG in Abstimmung mit der Nahverkehrsservicegesellschaft - wurde bereits in mehreren Stadtratssitzungen (öffentlicher Teil) und teilweise im „Amts- und Mitteilungsblatt“ der Stadt Bad Lobenstein informiert.

Gespräche mit dem Generalbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG in Thüringen, Herrn Gerold Brehm, im Dezember 2007 und im Januar dieses Jahres haben ergeben, dass derzeit noch keine Grundsatzentscheidungen in Bezug auf das sicherheitstechnische Konzept des Bahnhofs Bad Lobenstein, den geplanten Umbau der Gleisanlagen, aber insbesondere der Anlage des angestrebten Kombigleises Bus/Bahn getroffen wurden.

Von Seiten der NVS wird nach Aussage der Bahn AG eine Kreuzung des Personennahverkehrs im Bahnhof Bad Lobenstein in Erwägung gezogen. Die Bahn AG möchte in Übereinstimmung mit der Stadt ein kreuzungsfreies Personengleis mit Anbindung von Bushaltestellen schaffen. Bahn AG und Stadtverwaltung gehen davon aus, dass im Februar 2008 nach Beratung zwischen der NVS und der Bahn AG eine Entscheidung getroffen werden kann. Nach dieser Grundsatzentscheidung können von Seiten der Bahn AG die erforderlichen Planungen des Bahnhofsareals anlaufen, welche wiederum die Voraussetzungen der folgenden Planung für die zentrale Bushaltestelle (Verknüpfungspunkt) darstellen.

Von Seiten der OVO GmbH wird die Schaffung des zentralen  Verknüpfungspunktes am alten Bahnhof in Bad Lobenstein nach wie vor befürwortet.

Von städtischer Seite gibt es selbstverständlich den Willen, das Projekt zu realisieren. Diese Bereitschaft gibt es natürlich auch für die umfangreiche Liste weiterer Investitionsmaßnahmen, die derzeit leider auf die Warteliste gesetzt werden mussten (siehe Vorbericht des Haushaltes).

Die Stadtverwaltung hinterfragt etwa in Monatsintervallen bei der Deutschen Bahn AG den Stand der Dinge.

 

Pressestelle
Stadtverwaltung Bad Lobenstein