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01.06.2024
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01.06.2024, ab 13:00 Uhr
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Stadtführung für Kinder
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01.06.2024, 14:00 - 16:00 Uhr
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Schlosskonzert mit Pianist Viacheslav Apostel-Pankratowsky
02.06.2024, 17:00 Uhr
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"Mittendrin: Die Farben der Vielfalt"

 

Ausstellung von Künstlern des Christo Atelier Bad Lobenstein der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein

13. Juni - 23. August 2024

Vernissage am Donnerstag, den 13. Juni 2024, um 17.00 Uhr im Neuen Schloss

"Christo Atelier, kreativ werden, mit Farbe experimentieren, Gemeinschaft erleben" ..... unter diesem Motto können Menschen jedem Alter mit und ohne Behinderung im Christo Atelier in Bad Lobenstein kreativ arbeiten, malen und zeichnen.

Diese Vielfalt kann man in dieser neuen Wechselausstellung entdecken.

Dieses Angebot können alle Personen, die sich in ihrer Freizeit künstlerisch betätigen und ausprobieren wollen und den Austausch mit anderen Menschen schätzen, im Christo Atelier in Bad Lobenstein nutzen.  

"Kunst ist nicht künstlich" Bilder von Dorothea Leist

29. Februar - 31. Mai 2024 

Vernissage am Donnerstag, den 29. Februar 2024,

um 19.00 Uhr im "Neuen Schloss"

 

Unter dem Titel „Kunst ist nicht künstlich“ stellt die Künstlerin Dorothea Leist aus Bad Steben erstmalig im „Neuen Schloss“ in Bad Lobenstein aus. Sie eröffnet mit ihren Bildern die Ausstellungssaison 2024.

Dafür hat Dorothea Leist Arbeiten in Acryl und Öl ausgewählt, die verschiedene Stilrichtungen zeigen. Die Bilder stellen unterschiedliche Abstraktionsgrade - von gegenständlich bis abstrakt dar. Doch eines haben sie alle gemeinsam: einen starken Ausdruck, einen besonderen Effekt. Beim Betrachten der Bilder kommt der Begriff „künstliche Intelligenz“ ins Spiel. Ein Roboter „denkt“ zwar, kann aber immer nur so schlau sein, wie der Mensch, der ihn programmiert hat. Mit dem Titel ihrer Ausstellung „Kunst ist nicht künstlich“ will Dorothea Leist bewusst darauf hinweisen, dass es Kunst nicht ohne den Künstler / die Künstlerin geben sollte.  

Dorothea Leist betätigt sich schon seit ihrer Jugend künstlerisch. Ihre Fähigkeiten in Malerei, Grafik und Druck hat sie sich zum einen autodidaktisch, zum anderen seit den 90er Jahren auch durch die Teilnahme an verschiedenen Seminaren angeeignet. Seit 2015 lebt die aus Calw in Baden-Württemberg stammende Künstlerin in Bad Steben, wo sie im Jahr 2020 auch ein eigenes Atelier bezog.

Dorothea Leist sieht ihre Arbeit in der Tradition der abstrakten Kunst. Sie bedient sich  einer Reihe von Techniken und vermischt dabei traditionelle Möglichkeiten mit neuen, zeitgemäßen Ideen. Sie ist der Ansicht, dass die Abstraktion dem bildenden Künstler einen großen Freiraum nicht nur für die Entwicklung neuer Techniken, sondern vor allem auch für die Darstellung von Empfindungen und Eindrücken gibt.  

Zur Vernissage am 29. Februar 2024, um 19 Uhr in das „Neue Schloss“ Bad Lobenstein laden die Künstlerin Dorothea Leist und die Stadtverwaltung ganz herzlich ein.

Die Ausstellung ist geöffnet:

Dienstag          9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr

Donnerstag      9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr

Freitag             9 bis 12 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Dauerausstellungen

„Neues Schloß“ Bad Lobenstein

Zwischen 1647 und 1824 war Lobenstein zugleich Haupt- und Residenzstadt des Fürstentums Reuß jüngere Linie – Lobenstein.

Anfänglich auf der Burg ansässig, erbaute sich die Herrschaft ab 1601 ein neues Domizil unterhalb der zu unbequem gewordenen mittelalterlichen Anlage, die jedoch 1714 einem Brand zum Opfer fiel. Deshalb entschloss man sich, Schloss und Park an neuer Stelle am damaligen nördlichen Stadtrand anzulegen. 2 Tordurchfahrten teilen den Mittelflügel dreifach und dienen heute als Eingänge für den Südost- bzw. Nordwestflügel. Gleichzeitig entstanden weiterhin für die Residenz typische Bauten wie Marstall, Witwensitz (Christianenzell), Alte Wache, Remise (später Spritzenhaus und heutige Stadtinformation) und der Gartenpavillon. Nach Aussterben der regierenden Linie fiel die Herrschaft an das „Nachbarland“ Reuß jüngere Linie – Ebersdorf. Bis 1843 noch als Witwensitz genutzt, diente das „Neue Schloß“ anschließend verschiedenen Landesbehörden. Nach 1945 wurde das Schloss anfänglich als Internat der damaligen Oberschule (Gymnasium), später als Kindergarten und Kreismusikschule genutzt. Die Nutzer bauten das Schloss mehrfach nach ihren Bedürfnissen um, ohne Beachtung der denkmalpflegerischen Grundsätze. Am Ende war die ursprüngliche Zimmergestaltung kaum noch wieder zu erkennen.

Ab dem Jahre 1994 begann man mit der aufwendigen und umfassendenSanierung des „Neuen Schlosses“. Mit Fördermitteln des Bundes, der Denkmalpflege und Eigenmitteln der Stadt erhielt Bad Lobenstein ein städtebauliches und geschichtsträchtiges Juwel zurück, das an das besondere Flair einer der sicher kleinsten deutschen Residenzstädte erinnert.

Beeindruckend ist der mit wertvollen klassizistischen Stuckarbeiten ausgeschmückte Festsaal im Südostflügel. Zwei kleinere Räume, der Blaue und der Grüne Salon, faszinieren ebenso mit außengewöhnlichen Stuckelementen. In diesen wunderschönen Sälen finden Konzerte, Lesungen, Vorträge und auch Trauungen statt.

Die Räume im Mittelbau beherbergen neben dem aufwendig restaurierten Kaminzimmer einen Seminarraum.

Ausstellungen:

  • Der Landesgeschichte des kleinen Fürstentums Reuß jüngere Linie – Lobenstein ist eine ständige Ausstellung gewidmet. Zu sehen sind unter anderem eine Steueramtstruhe des Fürstentums 150 kg schwer, ein Zinnfiguren-Diorama, welches den Durchzug der napoleonischen Truppen 1806 darstellt, Lithographien reußischer Residenzstädte, Urkunden sowie eine Auswahl an Handwaffen.
  • Mitte der 90er Jahre wurde eine umfangreiche Münzsammlung erworben. Die Sammlung umfasst Münzen und Medaillen aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Ein Teil der Stücke ist in Lobenstein entstanden, vor allem in der von 1620 bis 1623 betriebenen fürstlichen Münzstätte.
  • Urkundlich nachweisbar erteilten die Landesherren Reuß jüngere Linie dem Apotheker David Reinhold am 24. Januar 1639 ein „Privilegium des Apotheckers zu Lobenstein“. Aus Anlass der Ersterwähnung zeigt das „Neuen Schloß“ eine Sonderausstellung zur Geschichte der Bad Lobensteiner Apotheke. Herr Pharmazierat Jürgen Thie und seine Gattin, beide profunde Kenner der Apothekengeschichte stellten ihre überaus umfangreiche Sammlung für unsere Ausstellung zur Verfügung. Zu sehen sind unter anderem Arbeitsgerätschaften zur Pillenherstellung, Standgefäße aus Holz, Glas und Porzellan, Arzneimittelverpackungen aus verschiedenen Jahrzehnten; eine 82 Bestandteile zählende Drogensammlung, eine außergewöhnliche Rezepturwaage mit Äskulap – dem griechischen Gott der Heilkunst sowie verschiedene Arzneibücher um nur eigenes zu nennen. Des weiteren dokumentieren Fotos, Urkunden und zeit-geschichtliche Dokumente die Arbeit in der Apotheke am Markt, den Bau der Apotheke am Heinrich-Scherer-Platz, die Übernahme der einst staatlichen Apotheke in Privatbesitz bis hin zu den beiden heute bestehenden Bad Lobensteiner Apotheken.

 
Öffnungszeiten:

Dienstag9:00 - 12:00 Uhr14:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag9:00 - 12:00 Uhr14:00 - 16:00 Uhr
Freitag9:00 - 12:00 Uhr 
 
 

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