Laut Thüringer Verordnung zur Fortschreitung und Anpassung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 bleibt das Regionalmuseum bis auf Weiteres geschlossen!

"Eine runde Sache" Wechselausstellung der Tonstube e.V. seit 04.10.2020

"Eine runde Sache" ist der Titel einer neuen Wechselausstellung der Tonstube e.V. Es ist eigentlich ein Sprichwort oder eine Redensart (Redewendung) und bedeutet "es ist gut gelungen" und JA - das ist es. Unter Verwendung von Aufbaukeramik entstanden, gestaltet von 8 Freizeitkünstlern (Irene Ballhausen, Gudrun Kühnert, Ruth Schmidt, Rita Seidel und Katrin Sonntag) der Tonstube e.V. eine Vielzahl an Keramiken und Grafiken. Das künstlerische Schaffen beruht auf der intensiven Beobachtung der Objekte und lässt dann fantasievolle Bilder, Plastiken u.a. Kunstwerke entstehen. Ehrgeiz, Ideenreichtum, Kreativität, Fleiß und ständiges Feilen (Ausprobieren) an Technik und Stilrichtung machen das Hobby zum Vergnügen.

In diesem Jahr kann der Verein auf ein 28-jähriges Bestehen zurückblicken und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Kultur- und Vereinslandschaft von Bad Lobenstein geworden. Diese Verbundenheit kommt auch in den Ausstellungsthemen des Vereins, wie z.B. im Titel der Ausstellung 2005 - "Nun gehen wir baden" oder im Ausstellungstitel  von 2016 - "Kurimpressionen", zum Ausdruck. 

 

 

Dauerausstellungen

Das Städtische Regionalmuseum der Stadt Bad Lobenstein befindet sich in der ehemaligen „Fürstlichen Oberförsterei“, am Schloßberg. Dieses stattliche Gebäude wurde 1715 erbaut. Es ist zweigeschossig, hat ein Schieferwalmdach mit Dachgauben und präsentiert sich auch heute, nach mehreren Sanierungsmaßnahmen mit traditionellem ockerfarbenem Anstrich. Die Nutzung des Hauses war unterschiedlich. Im 18.Jh. war es Forstamt, später viele Jahre Wohnhaus und seit Mitte der 1980er Jahre dient es als städtisches Regionalmuseum.

Das Museum bietet seinen Besuchern auf einem Rundgang auf zwei Etagen im Museumshaus und in zwei Räumen im Nebengebäude im Museumshof eine reiche Auswahl an kulturhistorisch hochinteressanten Musealien zur Geschichte und Entwicklung der Stadt, der örtlichen Handwerke, der Burganlage und unserer Region allgemein.

Besondere Schwerpunkte des Museums bilden vor allem:

Museumshaus

  • Die Bergbaugeschichte des Umlandes.
  • Zeugnisse der Eisenverhüttung im Lobensteiner Gebiet: Sammlung von Ofenplatten.
  • Das Lobensteiner Tuchmacherhandwerk mit originalen Sachzeugen, z.B. einem Horizontalwebstuhl von 1793, auf dem noch bis heute gearbeitet wird.
  • Die Stadt Lobenstein als Bade- und Kurort, vor allem veranschaulicht durch „ die erste Therme“ der Stadt, eine Zinkbadewanne mit Holztreppchen.
  • Die Entwicklung des Druckereiwesens der Stadt einschließlich der bis heute funktionierenden Drucktechnik.
  • Das Uhrmacherhandwerk mit Werkzeugen und einer Uhrensammlung.
  • Das gut bürgerliche Wohnen in der Stadt mit Zeugnissen v. a. aus der Zeit des auslaufenden Klassizismus und des Biedermeiers.
  • Das Apothekerwesen in der Stadt, veranschaulicht durch Arbeitsgeräte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
  • Weidmännische Traditionen, dargestellt im Jagdzimmer, u. a. auf einem wertvollen dreiteiligem Gobelin in der Größe von 6x2 Metern.

Nebengebäude - Museumshof

  • Das Schlosserhandwerk mit einer großen Sammlung an Schlössern und Schlüssel.
  • Zimmerei und Seilerei

Ein besonderer Höhepunkt eines jeden Museumsbesuchs ist der Aufstieg zum „Alten Turm“.

Dieser wurde zum Aussichtsturm umgebaut und man hat von seiner Plattform einen wunderbaren Rundblick auf Bad Lobenstein, benachbarte Dörfer und in die Ferne. Der Aufstieg ist nur durch das Museumsgelände und den Verbindungstreppen, durch das ehemalige Burggelände möglich. Auf halber Höhe befindet sich einer von einst vier Wachtürmen der12./13. Jh.  Burganlage. Hier kann man sich anhand eines  Modells und Schautafeln über den Bau der Burganlage, das Leben und dem Handwerk des Mittelalters informieren. Zwei Dioramen der „Marktplatz Lobenstein 1782“ und die "Zerstörung der Burganlage" ergänzen die Ausstellung. Weiterhin ist der Blick in die ehemalige Burgzisterne möglich.

 

Öffnungszeiten

Dienstag                                10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag                           10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Sa./So.- u. Feiertag               14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

 
  
 
 

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