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Energetische Sanierung des Nahwärmenetzes in Bad Lobenstein

Seit dem 1. Januar 2018 organisiert die Wärmegesellschaft Bad Lobenstein mbH (WBL) den Betrieb des 8,6 km langen Fernwärmenetzes in Bad Lobenstein und versorgt ca. 1.200 Wohneinheiten im Stadtgebiet "Tiergarten" sowie das nördlich gelegene Gewerbegebiet Unterlemnitz mit Fernwärme. Neben Industrie- und Gewerbekunden werden auch die Haushalte der Wohnungsbaugesellschaft und der Allgemeinen Wohnungsgenossenschaft mit Fernwärme beliefert. Die Stadt Bad Lobenstein ist an der Wärmegesellschaft Bad Lobenstein mbH mehrheitlich beteiligt und nimmt die Aufgaben gemeinsam mit der TEAG Thüringer Energie AG wahr. Eigentümer und technischer Betriebsführer des Wärmenetzes ist die TWS Thüringer Wärme Service GmbH (TWS).

Gemeinsam arbeiten die Stadt Bad Lobenstein, die WBL und die TWS daran, die ambitionierten Klimaschutzziele der EU und der Bundesrepublik Deutschland auf Landes- und kommunaler Ebene umzusetzen.

Vor diesem Hintergrund ist im Klimaschutzkonzept 2019 der Stadt Bad Lobenstein unter anderem verankert, dass die Wärmeverluste des Fernwärmenetzes um mindestens 28 Prozent gesenkt und die damit verbundenen CO2-Emissionen bei der Wärmeerzeugung deutlich verringert werden. Dazu sollen sowohl die Hausanschlussstationen energetisch saniert und einzelne Rohrabschnitte im Netz ausgetauscht werden. Im Anschluss werden die Fahrweise und der Betrieb des Fernwärmenetzes weiter optimiert, um so ein Höchstmaß an Effizienz im Energieeinsatz zu erreichen.

Die Stadt Bad Lobenstein blickt bereits auf eine weitereichende Historie bzgl. der Fernwärmeversorgung zurück. So wurden Großteile des Stadtgebietes „Tiergarten“ sowie das Gewerbegebiet Unterlemnitz schon vor der Wiedervereinigung über eine Fernwärmenetz mit Heizwärme und Wärme zur Warmwasserbereitung versorgt.

Das Fernwärmenetz hat seit dieser Zeit gute Dienste erwiesen und wurde stetig erweitert. Die Effizienzmaßnahmen, die im Rahmen des genannten EFRE-Fördervorhaben durchgeführt werden, haben das Ziel, das Fernwärmenetz nach aktuellem Stand der Technik zu modernisieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Reduzierung von Wärmeverlusten und damit den Abschnitten und Komponenten des Netzes, bei denen das höchste Einsparpotential gesehen wird. Im diesen Zusammenhang werden die Hausanschlussstationen energetisch saniert und mittels intelligenter Steuerung- und Regelungstechnik fernüberwacht. Zudem werden ineffiziente Rohrleitungsabschnitt durch modernes Kunststoffmantelrohr (KMR) ersetzt.

Durch diese Maßnahmen und einer optimierten Fahrweise des Fernwärmenetzes lassen sich die Fernwärmeverluste signifikant verringern und die zur Wärmeerzeugung eingesetzte Energie des Kraftwerksbetreibers bei gleichbleibender Wärmeabnahme absenken.

Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Thüringer EFRE Programm „Energieeffizienzsteigerung in Kommunen und städtischen Quartieren“ gefördert.

 

(ein Beitrag der Stadt Bad Lobenstein und der TWS Thüringer Wärme Service GmbH zum Projekt „Nachhaltige Stadt- und Ortsentwicklung“ im Rahmen des Thüringer EFRE-Programms 2014 – 2020)

 
 

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